Als junge Mami ist es nicht leicht alles unter einen Hut zubekommen. Überdies hinaus noch den Schweinehund besiegen? Manchmal fast unmöglich. Aber mit der richtigen Sportzeit und dem Gewohnheitsrecht klappt es meistens ganz gut.

Jeder hat seine eigene ganz persönliche Lieblings Tageszeit zum Sport machen. Obendrein muss man als Mutti oft flexibel sein, insbesondere was die Uhrzeit angeht. Denn Matsi versteht das noch nicht, wenn ich sage: Nein, erst muss Mama Sport machen!

Demzufolge habe ich schon viele Uhrzeiten ausprobiert und auch ausprobieren müssen. Somit hat es alles Vor- und Nachteile. Aber nicht nur das ist ausschlaggebend für die perfekte Zeit fürs Training. Jedoch hat jeder verschiedene Produktivephasen am Tag und dazu gehört auch die perfekte Zeit zum Sport treiben.

Aber kommen wir erst einmal zu den Vor- und Nachteilen, meiner Meinung nach.

Vormittags:

Der Tag fängt sportlich an meistens früheres Aufstehen/ weniger Schlaf
mehr Energie über den Tag verteilt Müdigkeit
man hat es “hinter sich gebracht“ der Muskelkater setzt schon am Tag ein
kein aufschieben höhere Verletzungsgefahr bei zu geringen Aufwärmtraining

Mittags:

Das Kind macht währenddessen ein Mittagsschlaf (für die, die einen machen  😆 ) hungrig
nicht zu müde für den Sport Haushalt bleibt mehr liegen
man ist schon im Gange der Schweinehund ist größer
du hast wieder mehr Konzentration für den Nachmittag Im Sommer kann es für draußen Sport schon zu heiß sein

Abends:

mehr Ruhe (da der Partner Zuhause ist) oft keine Lust mehr sich Abends zu betätigen
Abschluss des Tages kaputt vom Tag / geringere Leistung
danach kann man besser schlafen lieber Zeit zu zweit/Dritt verbringen
ggf. erst Zeit zum Training (bei einem vollgepackten Tag) in Sportstudios ist jetzt am meisten los

Unter dem Strich bin ich ein Vormittagssportler. Dementsprechend mache ich mich wirklich direkt nach dem Aufstehen meinen Sport. Dazu kommt, dass ich einfach dann am motiviertesten bin um Sport zu machen und früher (als Mats noch still lag) konnte ich ihn dabei neben mich legen. Infolgedessen, dass er jetzt viel aktiver ist, versuche ich es so zu timen, dass er dann noch schläft. Daher bin ich morgens wacher, weil ich entschieden habe, wann ich aufsteh und nicht das Kind. Außerdem ich habe mehr vom Tag, weil ich produktiver und früher wach bin. Dessen ungeachtet klappt es nicht immer und dann weiche ich auf andere Tageszeiten um oder verschiebe es auf den nächsten Tag. Dessen ungeachtet kann man mit Kind nichts genau vorhersehen.

Auf jeden Fall ist es wichtig, dass ihr für euch heraus findet, wann euch der Sport am besten gelingt und wann ihr auch ohne Kopfdruck dazu kommen könnt. Denn Sport soll ein Ausgleich sein und keine Last.

Ich freue mich, wenn ihr mir erzählt, wann ihr Sport macht oder ob ihr noch mehr Vor- und Nachteile habt!

Bis Bald eure Marijana